Häufig gestellte Fragen
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Wie läuft die Einführung eines KIS in der Klinik ab?
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Die Einführung eines Krankenhausinformationssystems ist immer auch ein organisatorischer und strategischer Veränderungsprozess. Eine erfolgreiche Umsetzung beginnt daher lange vor dem eigentlichen Projektstart: mit klaren Anforderungen, realistischen Zielbildern und einer sauberen Vorbereitung. In dieser Phase unterstützen wir Kliniken dabei, ihre Ausgangslage zu bewerten, Anforderungen zu schärfen und tragfähige Einführungsoptionen zu entwickeln. Das schafft Orientierung und bildet die Grundlage für einen strukturierten Projektverlauf.
Wie die Einführung abläuft, hängt von Ihrer Ausgangssituation ab: Größere Träger starten häufig mit einem Pilothaus, sammeln dort erste Erfahrungen und rollen das System anschließend schrittweise auf die weiteren Häuser aus. Unabhängig vom Weg sichern feste Ansprechpartner, praxisnahe Schulungen und eine konsequente Projektsteuerung den erfolgreichen Übergang in den Echtbetrieb.
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Was unterscheidet die führenden KIS-Hersteller in Deutschland?
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Die führenden Anbieter von Krankenhausinformationssystemen unterscheiden sich vor allem in der Tiefe ihres Lösungsportfolios und der Fähigkeit, komplexe klinische Prozesse über Systemgrenzen hinweg digital abzubilden. Relevante Unterschiede zeigen sich etwa in der Integration spezialisierter Anwendungen für Bereiche wie Labor, Radiologie oder Intensivmedizin sowie im Einsatz moderner Technologien wie Künstlicher Intelligenz, die beispielsweise eine automatisierte Kodierung ermöglicht.
NEXUS verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz: Neben einem leistungsstarken KIS bietet unser Portfolio spezialisierte Softwarelösungen für nahezu alle Fachbereiche. Diese lassen sich modular ergänzen und intelligent vernetzen. So wächst Ihre digitale Infrastruktur gezielt mit – abgestimmt auf Ihre klinischen Anforderungen. Ihre Systemlandschaft bleibt dabei offen und interoperabel: Vorhandene Anwendungen, externe Systeme und neue Technologien können flexibel integriert und sicher miteinander vernetzt werden.
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Warum ist Benutzerfreundlichkeit in Krankenhaussoftware entscheidend?
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Software im Klinikalltag muss funktionieren, ohne lange erklärt zu werden. Intuitive Bedienung verkürzt die Einarbeitung, verringert Fehler und erleichtert die Arbeit unter hohem Zeitdruck. Jede unnötige Klickfolge kostet Nerven, Konzentration und wertvolle Minuten, insbesondere dort, wo schnelle Entscheidungen und reibungslose Abläufe entscheidend sind. Gleichzeitig treffen in der Klinik sehr unterschiedliche Anforderungen aufeinander: Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Administration und Funktionsbereiche arbeiten mit denselben Informationen, aber in unterschiedlichen Kontexten und mit unterschiedlichen Prioritäten. Software muss diese Vielfalt abbilden, ohne Komplexität unnötig sichtbar zu machen.
Mit NEXUS / KISNG steht die Anwenderfreundlichkeit im Mittelpunkt: klare Oberflächen, individuell anpassbare Workspaces und mobile Nutzungsmöglichkeiten sorgen dafür, dass Informationen genau dort verfügbar sind, wo sie gebraucht werden. Relevante Inhalte, Aufgaben und Prozesse lassen sich rollenbasiert und übersichtlich darstellen: für mehr Orientierung, weniger Suchaufwand und eine spürbare Entlastung im Alltag. Das System fügt sich in die Abläufe der Klinik ein, nicht umgekehrt.
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Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz in den Krankenhausinformationssystemen der Zukunft?
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Künstliche Intelligenz wird künftig ein fester Bestandteil moderner Krankenhausinformationssysteme sein. Sie kann Daten schneller aufbereiten, Risiken frühzeitig erkennen und Prozesse wie Dokumentation und Kodierung effizienter gestalten. Immer mit dem Ziel, Fachkräfte zu entlasten, ohne ihre Expertise zu ersetzen.
NEXUS entwickelt diese Möglichkeiten gezielt weiter und integriert kontinuierlich KI-gestützte Funktionen in das NEXUS / KISNG. Dazu gehören unter anderem intelligente Assistenzfunktionen bei der Arztbriefschreibung, automatisierte Strukturierung und Vervollständigung von Dokumentationen – etwa durch sprachbasierte Verfahren wie Ambient Listening – sowie kontextbezogene Entscheidungsunterstützung im Behandlungsprozess. So entstehen praxisnahe Unterstützungsfunktionen, die Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte im Alltag entlasten und gleichzeitig die Qualität und Konsistenz von Informationen verbessern.
Die Verantwortung bleibt dabei jederzeit beim Menschen. Das Ergebnis ist eine intelligente Zusammenarbeit von Technologie und medizinischer Expertise: für mehr Sicherheit, Effizienz und Zeit in der Patientenversorgung.
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Ist NEXUS / KISᴺᴳ als Medizinprodukt zertifiziert?
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NEXUS / KISNG ist selbst kein Medizinprodukt. Dort, wo Funktionen unmittelbar in diagnostische oder therapeutische Entscheidungen einfließen, erfüllen wir selbstverständlich die gesetzlichen Anforderungen der MDR / MPDG. So sind beispielsweise das Medikationsmodul und die digitale Patientenkurve als Medizinprodukte zugelassen. Unabhängig davon entwickeln wir unsere Lösungen grundsätzlich nach den Maßstäben moderner Medizinprodukte. Das bedeutet: klare Qualitätsprozesse, hohe Sicherheitsanforderungen und eine konsequente Ausrichtung auf Patientensicherheit über alle Systembereiche hinweg.
So stellen wir sicher, dass unsere Software nicht nur dort höchsten regulatorischen Anforderungen entspricht, wo es vorgeschrieben ist, sondern insgesamt ein verlässliches und sicheres Fundament für die klinische Versorgung bildet.
06
KIS-Projekte erfordern erhebliche IT-Ressourcen – was wenn diese intern nicht ausreichen?
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Die Einführung eines neuen Krankenhausinformationssystems ist eines der komplexesten IT-Projekte, die ein Krankenhaus stemmen kann. Sie greift tief in Prozesse, Verantwortlichkeiten und bestehende Systemstrukturen ein und muss gleichzeitig unter den Bedingungen des laufenden Klinikbetriebs umgesetzt werden.
NEXUS begleitet Kliniken dabei mit erfahrenen Projektmitarbeitern über die gesamte Einführungsphase hinweg. Dazu gehören unter anderem Konfiguration, Testmanagement, fachliche Abstimmung und die strukturierte Vorbereitung des Produktivbetriebs. So entsteht von Anfang an ein belastbares Set-up, das nicht nur technisch funktioniert, sondern auch organisatorisch trägt.
Nach der Einführung geht die Unterstützung nahtlos in den Managed Service über. Kliniken können dabei genau das Serviceniveau wählen, das zu ihren internen Ressourcen und Anforderungen passt: von gezielter operativer Entlastung bis zum Full Outsourcing definierter IT- und Betriebsleistungen.
So entsteht ein flexibles Betriebsmodell, das Sicherheit, Kontinuität und planbare Unterstützung über den gesamten Lebenszyklus des Systems hinweg bietet.