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Die Umsetzung des KHZG befindet sich in der finalen Phase: Viele Digitalisierungsprojekte wurden erfolgreich realisiert. 1.539 Krankenhäuser haben Anträge mit einem Gesamtvolumen von 4,238 Mrd. € gestellt und bewilligt bekommen. In diesen Projekten wurden zahlreiche Prozesse digitalisiert; die Prozessresultate liegen durchgehend als digitale Daten vor.
Ein Klinikinformationssystem (KIS) ist dafür meist nicht der optimale Ablageort, weil:
- Das KIS primär für klinische Dokumentation und Echtzeit‑Workflows konzipiert ist, nicht für großvolumige, heterogene Datenspeicherungen.
- Viele Daten (Bilder, Messreihen, strukturierte Ereignisprotokolle, HL7-/FHIR‑Streams) nicht in der KIS‑Datenbank verwaltet werden sollten oder können.
- KIS-Standardinstallationen keine rechtsichere Langzeitarchivierung (WORM, unveränderliche Aufbewahrung, Audit‑Trails gemäß Archiv‑ und Datenschutzanforderungen) bieten.
Deshalb empfiehlt sich ein Vendor‑Neutral Archive (VNA) / Health Content Management (HCM) bzw. Clinical Data Repository (CDR). Ein VNA/HCM/CDR ergänzt das KIS, indem es großvolumige, heterogene und rechtsrelevante Daten sicher, performant und herstellerunabhängig verwaltet — und so Compliance, Interoperabilität sowie die Zukunftssicherheit der KHZG‑Umsetzungen verbessert.
Im Webinar „Endspurt KHZG — aber wohin mit den Daten?“ am 28.01.2026 um 15:00 Uhr beleuchten wir die Vorteile eines universellen Archives und zeigen, wie eine VNA‑Plattform die effektive Nutzung von KI unterstützt.