Was ist eigentlich ein Fallwagen?

On-Demand-Anlieferung ist in der Industrie gang und gäbe, doch greift das Konzept auch für die OP-Logistik in Krankenhäusern?

OPs sind in somatischen Häusern ein wichtiger Pfeiler der Erlösstruktur. Die vorhandenen Kapazitäten sollten optimal ausgelastet und möglichst effizient betrieben werden. Bislang wird die Versorgung mit aufbereitetem Sterilgut und Verbrauchsmaterial oft noch dezentral organisiert. In Häusern mit unterschiedlichen OP-Bereichen heißt das: mehrere Lager, doppelte Bevorratung, fehlender Überblick, intransparente Prozesse. Häufig fällt erst beim Stellen der entsprechenden Artikel auf, wenn etwas fehlt. Und in vielen Fällen ist es auch schwer nachzuvollziehen, wo sich das entsprechende Instrument oder Medikalprodukt befindet.  

Was kann eine zentrale, fallbasierte Versorgung der OPs daran ändern? Kurzum: Bei einem fallbezogenen Versorgungsprozess erfolgt die Zusammenstellung aller notwendigen Medizinprodukte für eine Operation zielgerichtet nach Eingriffsart in einem Fallwagen. Mit dem Umstieg auf die fallbezogene Versorgung wird eine hohe Standardisierung der für einen Eingriff benötigten Ressourcen und damit eine höhere Effizienz erreicht. Die zielgerichtete Anforderung und Kommissionierung ermöglichen eine geringere Materialvorhaltung, eine optimierte Lagerhaltung und die Reduzierung nicht genutzter Materialien.

Die Umstellung zu einer Versorgung mittels Fallwagen erfordert eine Anpassung der gewohnten Prozesse und gegebenenfalls bauliche Maßnahmen – ermöglicht aber nicht zu unterschätzende Kostenvorteile. Und natürlich geht es nicht ohne IT-Unterstützung. Wir beraten Sie gerne!  

 

Sie möchten den NEXUS / FALLWAGEN live erleben? Treffen Sie uns vom 3.-5. Oktober auf dem DGSV Jubiläumskongress in Fulda.

Ansprechpartner
Marion Härtel

Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Melden Sie sich bei mir und wir sprechen über Ihr individuelles Anliegen.

Kontakt aufnehmen

Das könnte Sie auch interessieren

    • Archiv / PACS / ECM
    • ePA
    • Krankenhaus

    Die Einführung der zentralen elektronischen Patientenakte (ePA) innerhalb der Telematikinfrastruktur zum 1.1.2021 stellt viele Krankenhäuser vor eine große Herausforderung. Sind sie doch dazu verpflichtet, medizinische Daten der aktuellen Behandlung an die ePA zu übertragen und den Patienten bei der Erstbefüllung seiner Akte zu unterstützen. NEXUS / MARABU hat dafür den NEXUS / ePA-Cube entwickelt, der die Brücke zwischen lokalen klinischen Informationssystemen und der ePA bildet.

    • Archiv / PACS / ECM
    • ePA
    • NEXUS-Gruppe

    ePA-Anbindung, digitale Kommunikation mit MD oder PVS, Portale: Digitalisierung & Vernetzung sind Programm. Eine zentrale Datenplattform, Workflows und neue Vernetzungsmodule helfen!

    • SAP

    Das neue Werkzeug des SAP Full-Service-Providers ermöglicht automatisch angestoßene Compliance-Prozesse, integriert in die elektronische Personalakte

    • SAP

    HR-Spezialist NEXUS / ENTERPRISE SOLUTIONS verhilft Gehaltsabteilungen zu mehr Transparenz im Abrechnungsprozess, höherer Stammdatenqualität und Zeitersparnis durch Einsatz des SAP Payroll Control Center

    • Archiv / PACS / ECM
    • Befundung
    • Gesundheitsmarkt
    • Krankenhaus
    • Radiologie

    Seit Ende letzten Jahres sorgt es für digitalen Aufwind in deutschen Krankenhäusern: Das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG). TKmed bewährt sich als bundesweites Netzwerk für Telekooperation in der Medizin schon seit 11 Jahren und TKmed-Teilnehmer*in zu werden ist seit dem KHZG noch attraktiver geworden. Lesen Sie warum.

Sie brauchen Hilfe? Wir beraten Sie gerne.
Kontakt Mail
X
Lightbulb
Was suchen Sie? Fachbereiche, Experten, Behandlungsschwerpunkte und Standorte
Nicht das gewünschte Ergebnis? Nutzen Sie die globale Suche. Zur Suche