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TKmed: KHZG-förderfähige Kommunikation zwischen medizinischen Einrichtungen

Seit Ende letzten Jahres sorgt es für digitalen Aufwind in deutschen Krankenhäusern: Das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG). TKmed bewährt sich als bundesweites Netzwerk für Telekooperation in der Medizin schon seit 11 Jahren und TKmed-Teilnehmer*in zu werden ist seit dem KHZG noch attraktiver geworden. Lesen Sie warum.

Im Rahmen des Krankenhauszukunftsgesetzes stehen den Krankenhäusern insgesamt 4 Milliarden Euro zur Verfügung, die sie in die Anschaffung digitaler prozessoptimierender Anwendungen investieren können. Diese Anwendungen müssen jedoch einige Kriterien, sogenannte Fördertatbestände, erfüllen, um förderfähig zu sein. Mit dem Fördertatbestand 9 (Telemedizinische Netzwerkstrukturen) wird besonders der fachliche interdisziplinäre und intersektorale Austausch gefördert, z. B. im Kontext von ortsunabhängigen Telekonsilen und Fallkonferenzen. Dabei wird großen Wert auf die Einhaltung gängiger Standards gelegt, wie z. B. befundfähige DICOM-Bilddaten sicher versenden zu können. Ebenso sollen alle relevanten Informationen, die notwendig sind, um Telekonsile einzuholen und zu erbringen, digital übermittelt und bereitgestellt werden.

Das beliebte Telemedizin-Netzwerk TKmed ermöglicht Anwender*innen bereits seit 2011 schnellen und sicheren Bild- und Datenaustausch ist somit die optimale Lösung für Anwendungsfälle im Bereich der intra- und intersektoralen Vernetzung. Die Kommunikation mit weiteren Leistungserbringenden wird über Telekonsile, Fallkonferenzen und das sichere Versenden von medizinischen Dokumenten, insbesondere von befundfähigen DICOM-Bilddaten ermöglicht.

TKmed erfüllt alle Mussanforderungen zu Fördertatbestand 9 und trägt zu Fördertatbestand 10 (IT-Sicherheit) bei. Mit TKmed erreichen Sie schon heute rund 1.000 Empfänger*innen bundesweit und können DICOM-Bilddaten unkompliziert und sicher verschicken und so Telekonsile ermöglichen. Das macht TKmed zu einer optimalen Plattform für die Kooperation und Kommunikation von medizinischen Einrichtungen aller Versorgungsstufen und darüber hinaus zu einer guten Entscheidung für Ihr Fördervorhaben.

 

Förderfähige Funktionen auf einen Blick

  • Ortsunabhängiger inter- und intradisziplinärer und inter- und intrasektoraler Austausch Telekonsile
  • Bereitstellen von befundrelevanten DICOM-Bilddaten
  • Bereitstellen von weiteren befundrelevanten Dokumente, Dateien, Laborwerten
  • Steuerung der rechtsverbindlichen Unterschrift (digitale Signatur) über das Primärsystem

 


IT-Sicherheit

Bei der Entwicklung von TKmed haben wir von Beginn an großen Wert auf umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen gelegt. Zum Schutz personenbezogener medizinischer Daten werden diese beim Transport über Verfahren (AES256) und Protokolle (z. B. SSL, TLS, HTTPS) verschlüsselt. Um auf das Teilnehmerverzeichnis zugreifen zu können, müssen sich Anwender*innen authentisieren (2-Faktor-Authentifizierung), des Weiteren sind die Daten Ende-zu-Ende – also von Teilnehmer*in zu Teilnehmer*in – verschlüsselt, sodass von außerhalb nicht auf sie zugegriffen werden kann.

Für TKmed gibt es ein externes Sicherheitszentrum (ESZ) in dem versandspezifische Schlüssel verwaltet werden, die organisatorisch vom Betreiber der zentralen Infrastruktur getrennt sind. Das ESZ übernimmt außerdem weitere Aufgaben wie z. B. die Verwaltung der Rollen medizinischer Anwender*innen, die revisionssichere Protokollierung sowie eine Integritätsprüfung. Das heißt, dass jedes Mal, wenn eine TKmed-Anwendung aufgerufen wird, zunächst sichergestellt wird, dass es keine schädlichen Veränderungen an der Anwendung gibt. Im Zuge der Weiterentwicklung der Telematik Infrastruktur (TI) sorgen wir auch weiterhin dafür, dass Sie sicher und schnell Ihre Daten innerhalb des TKmed-Netzwerks austauschen können.

 

Trend: Medizinische Messenger

TKmed wird in enger Abstimmung mit unseren Kund*innen kontinuierlich weiterentwickelt und die Mehrwerte gehen weit über die Anforderungen für KHZG-geförderte Lösungen hinaus. Damit TKmed auch weiterhin für Sie ein verlässlicher und zukunftsorientierter Partner bleibt, beschäftigen wir uns stetig mit den neuen Trends und Herausforderungen der TI und unterstützen Sie bei der vollständigen Digitalisierung Ihrer Gesundheitseinrichtung. Die jüngste Entwicklung ist der neue TKmessenger mit dem Ärzt*innen und medizinisches Personal schnell und datenschutzkonform Bilder und Daten per Smartphone oder Browser austauschen können. Denn nicht nur im Notfall zählt: Schnelle Kommunikation, mit Sicherheit!

Weitere Informationen

Mehr zum TKmessenger hier.

Über den Autor
Katrin Müllner
Katrin Müllner betreut das Marketing der NEXUS-Tochter CHILI. Ihre Themen sind (Tele)radiologie, telemedizinische Vernetzung via TKmed und die Organisation des Deutschen Röntgenkongresses.

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