Komplikationserfassung in der Endoskopie

Dr. med. Thomas Decassian, Oberarzt für Innere Medizin und Gastroenterologie am Amberger St. Marien Klinikum, untersuchte im Rahmen des „Amberger Perforations-Projekts (01.01.2014 – 31.12.2017), unter der Leitung von PD. Dr Marc Dauer, iatrogene gastrointestinale Perforationen, mit dem Ziel Erkenntnisse zur Optimierung von Therapien sowie für das klinische Management zu gewinnen.

Die Erhebung der Daten erfolgte anfangs noch analog, die Umstellung auf eine digitale Erfassung wurde sukzessive ab Juni 2016 begonnen und war ab dem 01.01.2017 weitestgehend und ab dem 01.07.2017 final umgesetzt. Als Basissystem wurde die bereits im Klinikum im Einsatz befindliche Befunddokumentationslösung Clinic WinData (kurz CWD) des Erlangener Softwareunternehmens E&L, ausgewählt.

Hierfür entwickelte Dr. Decassian, unter Zuhilfenahme der medizinischen Entwicklungsabteilung von E&L, ein in CWD implementiertes Vorgehen zur patientenbezogenen Dokumentation des Verlaufs bei einer sicheren oder wahrscheinlichen Komplikation. Hierüber lassen sich u.a. die Art der Komplikation, Zeitpunkt des Eintretens, Diagnosen sowie der Verlauf und die Beurteilung dokumentieren. Mit Hilfe der in CWD enthaltenen Statistikfunktion werden jährlich alle dokumentierten Komplikationen ausgewertet, um daraus geeignete Maßnahmen zur Optimierung von Prozessen und somit zur Minimierung von Risiken für Patienten abzuleiten.

Den vollständigen Bericht finden Sie auf der E&L-Webseite unter folgendem Link -> Komplikationserfassung in der Endoskopie

Über den Autor
Alexander Breise
Alexander Breise betreut das Marketing der NEXUS-Tochter E&L medical systems GmbH. Sein Spezialgebiet ist die klinikweite Befundung und Geräteintegration mit dem System NBB (Nexus Bild- und Spezialbefundung).

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