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Bis zu 4,3 Milliarden Euro für die digitale Zukunft

Es soll sich etwas tun in Sachen Digitalisierung im Gesundheitswesen. Um die entsprechenden Anreize zu schaffen, stellt das Bundesgesundheitsministerium bis zu drei Milliarden Euro aus Bundesmitteln in Aussicht, über die Ko-Finanzierung durch Länder und Krankenhausträger sollen noch einmal 1,3 Milliarden dazu kommen.

Ein deutliches Zeichen aus der Politik, das längst überfällig war. Denn: Digitalisierung trägt in der Gesundheitsversorgung dazu bei, Patienten besser zu versorgen und Mitarbeitende zu entlasten.

Die Formulierungshilfe für ein aus der Mitte des Bundestags einzubringendes Krankenhauszukunftsgesetz wurde am
6. August 2020 veröffentlicht. Am 2. September beschloss das Kabinett den Entwurf, der bereits im Oktober 2020 in Kraft treten soll.

Zu den förderungsfähigen Digitalisierungsprojekten zählen:

  • Patientenportale für ein digitales Aufnahme- und Entlassmanagement
  • Lösungen zur durchgehend elektronischen Dokumentation von Pflege- und Behandlungsleistungen
  • Abbildung eines krankenhausinternen, digitalen Leistungsanforderungsprozesses
  • Klinische Entscheidungsunterstützungssysteme
  • Digitales Medikationsmanagement
  • Angebote aus dem Bereich Telemedizin
  • Bereitstellung von Systemen und IT-Infrastrukturen, z.B. in der Cloud
  • Maßnahmen zur Erhöhung der IT-Sicherheit

Die Verteilung der Mittel erfolgt über den neu geschaffenen Krankenhauszukunftsfonds. Die Beantragung obliegt den Ländern, die bereits seit dem 2. September Förderanträge beim Bundesamt für Soziale Sicherung stellen können.

Jetzt ist es an den Krankenhäusern und Trägern, die jeweilige Förderungsfähigkeit anstehender Digitalisierungsprojekte zu evaluieren und zu priorisieren. Wir beraten Sie gerne!

Über den Autor
Louise Knorre-Witt
Louise Knorre-Witt macht Marketingkommunikation für die NEXUS Deutschland. Ihre Themen sind das NEXUS / KISNG, die QM-Software NEXUS / CURATOR, das ECM-System PEGASOS und Lösungen für die AEMP.

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